2. Gegenüberstellung Zeiterfassungssysteme
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Stundenzettel
Vorteile:
- keine Anschaffungskosten
- geringe Folgekosten
- keine technischen Vorraussetzungen erforderlich
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Stempeluhren
Vorteile:
- geringe Anschaffungskosten
- präzise Aufzeichnung der Arbeitszeiten
- Dokumentation auf der Stempelkarte "schwarz auf weiß"
- geringe technische Vorraussetzungen erforderlich
(Steckdose genügt)
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PC-gestützte Zeiterfassung
Vorteile:
- präzise Aufzeichnung aller Arbeitszeiten
- umfassende Planung & Erfassung von Urlaub, Kranktagen,
Zuschlägen etc.
- automatische Pausen, Rundung, Zuschläge
Überstundenberechnung, ...
- Ergebnisse stehen sofort zur Verfügung
- wenige technische Vorraussetzungen erforderlich
(Steckdose und USB-Stick oder Netzwerkanschluss genügen)
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Nachteile:
- ungenaue Aufzeichnungen
- hoher zeitaufwendiger Rechenaufwand beim Ausrechnen
aller Arbeitsstunden
- hohe Fehleranfälligkeit
- zusätzliche Kosten für "zuviel bezahlte Stunden"
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Nachteile:
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Nachteile:
- einmalige Anschaffungskosten
- einmaliges Einstellen aller Arbeitszeitregelungen im
Unternehmen
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Kosten:
- Einmalig: 0,- €
- Folgekosten: < 0,05 €
im Monat pro Mitarbeiter
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Kosten:
- Einmalig: ab 179,- €
- Folgekosten: ca. 0,19 €
im Monat pro Mitarbeiter
weitere Informationen |
Kosten:
- Einmalig: ab 590,- €
- Folgekosten: 0,- €
im Monat pro Mitarbeiter
weitere
Informationen |
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3. Produkte zur Personalzeiterfassung
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Wir können Ihnen mit unseren Systemen diese Arbeit komplett abnehmen.
Damit erhalten Sie und Ihre Mitarbeiter freie Kapazitäten, um sich den
eigentlichen Aufgaben im Unternehmen zu widmen. Als
Lieferant und Berater für Personalzeitwirtschaft bieten wir Systeme
zur Anwesenheitskontrolle und Systeme, die
die Produktivität und Arbeitsdauer der Mitarbeiter ermitteln.
Welches Stundenabrechnungs-System für die Arbeitszeiterfassung das Richtige für ein Unternehmen ist, hängt von einigen
Gesichtspunkten ab, die nachfolgend erläutert werden sollen.
Grundsätzlich unterscheiden wir die Arten der Erfassung von
Arbeitszeiten und die Methoden zur Stundenabrechnung. Weitere
Gesichtpunkte wie die Urlaubsplanung, Ermittlung von Fehltagen und
Personalplanung entscheiden, welches Zeiterfassung die Richtige für Ihr
Unternehmen ist.
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4. Arbeitszeiterfassung mit Stempeluhren

In früheren
Zeiten wurden für die Stundenerfassung ausschließlich Stechuhren
verwendet. Heute nutzt man elektronische Stempeluhren oder
Zeiterfassungsgeräte. Stempeluhren unterscheiden sich heutzutage
durch folgende Merkmale:
- Wie oft kann ein Mitarbeiter pro Tag auf der Monats-Stempelkarte
stempeln
- Wie viel Mitarbeiter können an einer Stempeluhr Arbeitszeiten
erfassen
- Besitzt die Stempeluhr eine Rechenfunktion oder andere
Leistungsmerkmale, die die Erfassung der Arbeitsstunden und damit
die Stundenabrechnung erleichtern
Leistungsmerkmale wie Signalausgänge für Pausensignale
oder Anschluss von Uhrenanlagen spielen bei der
Auswahl einer Stempeluhr ebenfalls eine Rolle.
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Die Erfassung der
Arbeitszeiten erfolgt mit Monatsstempelkarten. Der Arbeitnehmer
erhält dazu jeden Monat eine Stempelkarte. Die Stempelkarte wird
beim Beginn und Ende der Arbeitszeit sowie bei Unterbrechungen wie
Pausen in die Stempeluhr eingeführt. Alle Stempeluhren ziehen die
Stempelkarten automatisch ein und stempeln die Uhrzeit an die
richtige Stelle auf der Stempelkarte.
Bei Stempeluhren mit
integrierter Rechenfunktion werden die Arbeitsstunden ebenfalls auf
die Stempelkarte gedruckt. Einige Uhren unterstützen sogar die
Aufsummierung der Monatsstunden.
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Die Zeitabrechnung und
Lohnabrechnung (Überstunden, Zuschläge u.a. Arbeitszeitkonten) wird
dann in Softwareanwendungen wie MS Excel oder
Lohnabrechnungssystemen vorgenommen. Da man keine direkte Verbindung
mit einem PC herstellen kann, werden die Daten manuell von den
Stempelkarten übertragen. Weitere Zeitabrechnungen wie Urlaubstage
oder Kranktage werden ebenfalls mit externen
Zeitabrechnungsprogrammen erfasst. Die Ausnahme ist hier die
Stempeluhr MAX ER-2200 PC. Bei dieser Stempeluhr ist es möglich, die
Daten mit einer Speicherkarte - ähnlich wie bei einer Digitalkamera
- auf einen PC zu übertragen. Mit dem Zeiterfassungsprogramm "megtime"
werden alle Stempelungen automatisch berechnet und stehen diversen
Auswertungen zur Verfügung. Auch die Urlaubsplanung und die
Erfassung von Kranktagen und anderen Abwesenheiten ist mit dieser
Lösung möglich. Gründe, die für eine einfache Stempeluhr
sprechen:
- Es reicht eine einfache Anwesenheitskontrolle
- Sie bevorzugen ein Zeitstempel und Datumsstempel auf einem
Dokument
- Eine Lohnabrechnung ist nicht erforderlich
- Die Lohnabrechnung wird bereits in anderen Systemen
vorgenommen
einfache Stempeluhren
Stempeluhrensystem megtime
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5. PC - gesteuerte Zeiterfassungssysteme

Mit zunehmenden Anforderungen an ein Zeiterfassungssystem und
eine Stundenabrechnung mit Überstunden, Zuschlägen und Workflow
reichen die Leistungsmerkmale einer einfachen Stempeluhr nicht
mehr aus. Die Stundenerfassung der Arbeitszeiten mit Nachtzulagen,
Feiertagszulagen und Spätzulagen in der Produktion, im Handwerk
und im Handel erfordern aufgrund unterschiedlichster Tarife eine
Zeitwirtschaft, die die Lohnabrechnung und Arbeitszeitverwaltung
vereinfacht. Auch die Auftragserfassung zur Abrechnung von
Projektzeiten kann von einem Arbeitszeitsystem erfasst werden.
Hierfür stehen verschiedene Erfassungsmöglichkeiten zur
Verfügung:
-
Zeiterfassungsterminals mit verschiedenen Identifikationslesern
- mobile Zeiterfassungsgeräte (Scanner und Lesestifte),
- Webseiten zur direkten Buchung und / oder Erfassung von Korrekturen
(Workflow) - optional auch mit
- Abwesenheitsverwaltung (Urlaubsbeantragung etc.) und
Überstundengenehmigung über hierarchische Strukturen,
- Software-Programme (meist Client-Server-Architektur). Diese
Zeiterfassungsgeräte
und Zeiterfassungssoftware ersetzen die herkömmliche Stechuhr. Von
zunehmender Bedeutung sind Zeiterfassungsgeräte mit
Fingerabdruck-Identifikation.
 Zur Identifikation des jeweiligen Beschäftigten gibt es
abhängig vom Erfassungsmedium unterschiedliche Optionen: - Kunststoffkarte mit Strichcode, Magnetstreifen, RFID-Chips (Transponder).
Die Übertragung mit Strichcode und
Magnetstreifen wird kaum angewendet, gebräuchlicher sind berührungslose
Ausweismedien wie Schlüsselanhänger
oder Transponderkarten im Scheckkarten-Format
- Ausweischips (Berührungsleser)
- Schlüsselanhänger (siehe Kunststoffkarte RFID-Chip...)
- biometrische Erfassung (Fingerabdruck, Retina...)
- Kennworteingabe (Windows-Authentifizierung...)
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Durch Kommen- und
Gehen-Meldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit
(Anwesenheit) erfasst. Die neueren Systeme sind zusätzlich variabel
mit Skalierungen für weitere Arten der An- / Abwesenheit bedienbar.
Dadurch können in solchen Systemen Abwesenheitsplanung, Dienstplanung
oder das Antragswesen für Abwesenheiten meist integriert werden. Bei
Bedarf können über die Personalzeiterfassung auch Zugangskontrollen
durchgeführt werden. Zweckmäßig ist ein auf das System aufbauendes
Managementsystem, welches von den vorhandenen Daten bedient wird, z.B.
Schichtplanung, Projektzeiterfassung (Dopik),
Ergebnis-Leistung-Rechnung (ELR)... |
Mit der PZE verwandt sind die
Betriebsdatenerfassung (BDE) und die Maschinendatenerfassung (MDE).
Für die Lohn- und Gehaltsabrechnung liefern Zeiterfassungssysteme die
Berechnungsgrundlage, indem Mehrarbeitzuschläge, Zulagen für Wochenend
- und Feiertagsarbeit, Nachtzuschläge und Schichtzulagen automatisch
durch hinterlegte Formeln errechnet werden. Um unterschiedliche
Tarifverträge und Arbeitszeitmodelle abbilden zu können, können die
entsprechenden Regeln im System hinterlegt werden. Weiters sollte ein
Ziel der PZE sein, Überstundenzuschläge nach den entsprechenden
Gesetzvorgaben so abzubilden, dass stets die für den Angestellten und
das Unternehmen vorteilhaften Steuerbegünstigungen genutzt werden.
Idealerweise werden die so ermittelten Lohnarten über eine digitale
Schnittstelle in ein Lohnverrechnungsprogramm übergeben. Das
Fehlerrisiko kann so minimiert und der Arbeitsablauf der
Personalverrechnung optimiert werden. Der einfacheren Rechnung
wegen, werden Arbeitszeiten häufig dezimal gespeichert, als so
genannte Industrieminute - Auch Systeme in welchen eine Stunde
tatsächlich 60 Minuten umfasst, welche aber für Schnittstellen und
Auswertungen auch mit "Industrieminuten" arbeiten können existieren.
Unterschieden werden sollten die Schicht- oder Festarbeitszeitmodelle
und eine variable oder Gleitzeiterfassung. In jedem Fall muss darauf
geachtet werden, dass die Vorschriften des geltenden Kollektivvertrags
bzw. der geltenden Betriebsvereinbarung eingehalten werden.
Zeiterfassungssystem
smart time plus
Zeiterfassungssystem
NovaCHRON
Zeiterfassungssystem
alphaWin
Zeiterfassungssystem
megtime
mobile Zeiterfassung
Timeboy
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6.
Personalzeiterfassung im Arbeitsrecht
In deutschen Betrieben, in denen ein Betriebsrat existiert, besteht
aufgrund des Betriebsverfassungsgesetzes ein Mitbestimmungsrecht des
Betriebsrats gemäß § 87 Abs. 6 bei der Einführung einer
Personalzeiterfassung. In diesem Paragraphen ist die "Einführung und
Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das
Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen" als
mitbestimmungspflichtig geregelt. Nach einem Urteil des
Bundesarbeitsgerichts (BAG, Az. 2 AZR 39/05) können Arbeitnehmer, die
absichtlich an einer Stempeluhr falsch stempeln, ohne eine Abmahnung
fristlos gekündigt werden. In Österreich entschied der Oberste
Gerichtshof, dass die Arbeitszeiterfassung mittels biometrischer
Fingerabdruck - Scans nur in Unternehmen eingeführt werden kann, in welchen eine
entsprechende Betriebsvereinbarung vorhanden ist. OGH, Urteil vom 20.
Dezember 2006, 9 ObA 109/06d - ArbVG § 96, ABGB § 16, DSG 2000 § 4.
Quelle:
Wikimedia Foundation Inc.
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7.
Hinweise zur Verwendung biometrischer Verfahren im Unternehmen
Folgende Beispiele können in die Diskussion einbezogen werden:
Eine Person (Pförtner) ist beauftragt, die Mitarbeiter beim Betreten
des Firmengeländes anhand von elektronisch gespeicherten Lichtbildern
zu identifizieren.
Unterschriften der Mitarbeiter werden auf Arbeitsverträgen,
Arbeitsanweisungen etc. archiviert und damit „gespeichert“.
Fingerabdrucksensoren in Autos zum Zweck des Diebstahlschutzes
gewinnen an Interesse privater Verbraucher.
Fingerabdrucksensoren an Notebooks werden immer populärer zum Schutz
persönlicher Daten und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor
jugendgefährdenden Inhalten.
Entscheidend ist die Zweck gebundene Verwendung der biometrischen
Daten, nämlich zur Erfassung der Arbeitsstunden und zur Sicherung
eines reibungslosen, für den Arbeitnehmer und Arbeitgeber sicheren
Ablauf dieser Erfassung. Stundenzettel, die eigenhändig von den
Mitarbeitern unterschrieben werden, kommen dieser Art der Erfassung
gleich. Der Mitarbeiter leistet bei jeder Identifikation seine
Unterschrift, dass er die Arbeit beginnt oder beendet. Die Vorteile
der elektronischen Erfassung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen
hierbei nicht weiter erläutert werden.
Grundsätzlich raten wir Ihnen zu folgenden Maßnahmen:
Schaffen Sie Vertrauen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern so viele
Informationen wie nur möglich. Sorgen Sie für Transparenz, wie mit den
persönlichen Daten im Unternehmen verfahren wird. Verfassen Sie z.B.
eine Datenschutzerklärung, unterzeichnet von der Geschäftsführung,
worin die Speicherung sämtlicher persönlichen Daten geregelt ist. Das
betrifft u.a. Speicherung von Adressdaten, Geburtsdaten, Lichtbildern,
Unterschriften und biometrischer Merkmale. Als Arbeitgeber sind Sie
verpflichtet, für den Datenschutz persönlicher Daten Sorge zu tragen.
Dieser Forderung kommen Sie bei der Verwendung der
Zeiterfassungsterminals NTB 560 und NTB 580 nach, da die Art
der Speicherung keine Reproduzierbarkeit des Fingerabdrucks
ermöglicht. Wir verweisen hierbei auf die technischen
Spezifikationen der
Fingerabdruckspeicherung in diesen Zeiterfassungsterminals.
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